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Rote Samtmilbetrombidium holosericeum

Vorkommen / Nahrung: Die bis zu 4 mm großen Tiere sind in weiten Teilen Europas verbreitet. Sie leben auf dem Boden oder an Pflanzen, wo man sie bei Trockenheit im Wald ebenso wie in der Nähe menschlicher Bebauungen sehen kann (Terrassen, Mauern). Die Tiere ernähren sich von Insekteneiern, die sie aussaugen, von erbeuteten kleinen Insekten, aber auch von Pilzen und Bakterien.

Lebensweise / Vermehrung: Das Weibchen legt im Frühling die befruchteten Eier aus denen später die Larven schlüpfen in den obersten Bodenschichten ab. Die Larven ernähren sich von anderen kleinen Insekten, indem sie diese erbeuten oder als Parasit auf der Haut von Insekten, deren Gewebeflüssigkeit sie aussaugen. Nach mehreren Tagen gräbt sich die Larve in den Boden ein und nach zwei Nymphenstadien endet der Entwicklungsprozess. Die Lebensdauer beträgt bis zu 1 Jahr.

Rote Samtmilbe

Schaden: Die Rote Samtmilbe ist kein Schädling und gehört zu den Bodengliederfüßlern, die durch ihre Lebensweise – schädliche Insekten werden reduziert und der Aufspaltungsprozess des Bodens unterstützt – ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems sind.

 

 

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Schlagzeilen

Ob in einem Restaurant sauber und hygienisch gearbeitet wird, das zeigt dem Restaurantbesucher die sogenannte Hygiene-Ampel. Grün zeigt hier gab´s keine, bzw. geringfügige Mängel, Gelb zeigt es gab kleine bis mittelschwere Mängel und Rot – upps – schwerwiegende Beanstandungen. Die Farbstreifen dokumentieren die drei letzten Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen.
Gut sichtbar neben dem Speisekartenaushang im Eingangsbereich oder im Verkaufsraum angebracht (Lieferbetriebe wie Pizza-Taxis sind gehalten die Bewertung im Internet zu veröffentlichen) soll diese Bekanntmachung für Vertrauen sorgen.