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Start Der ÖSV Schädlingsbekämpfung


Was ist Schädlingsbekämpfung?
Als Schädlingsbekämpfung gilt im allgemeinen die Vermeidung bzw. Vorbeugung sowie die Beseitigung oder Reduzierung von Gesundheits- und Hygieneschädlingen bzw. Lästlingen. Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen können an, um und in Gebäuden bzw. Betriebsstätten zum Schutz von Menschen, Tieren oder Wirtschaftgütern durchgeführt werden.

Darf jeder Schädlinge bekämpfen?
Wenn sich die Schädlingsbekämpfung zeitlich auf den Einsatz von Kurzzeitmitteln, oder auf Mengen von weniger als 2 Liter bzw. Kilogramm je Jahr beschränkt, dann ja. Mittel, die mit einem Xn, T oder T+ gekennzeichnet sind, dürfen nicht genutzt werden und Langzeitmittel – zum Beispiel gegen Nager wie Ratten oder Mäuse oder gegen Schaben usw. – auch nicht. Ist zur Bekämpfung von Schädlingen eine besondere Schutzausrüstung nötigt oder müssen ganze Räume behandelt werden, muss ein professioneller Schädlingsbekämpfer oder eine Schädlingsbekämpfungsfirma hinzugezogen werden.

Was ist ein Schädlingsbekämpfer?
Ein professioneller Schädlingsbekämpfer ist ausgebildet gemäß der Verordnung über die Berufsausbildung zum Schädlingsbekämpfer und kennt die technischen Regeln und Normen der Schädlingsbekämpfung. Er ist sachkundig in der Schädlingsbekämpfung mit sehr giftigen, giftigen und gesundheitsschädlichen Stoffen und Zubereitungen, der TRGS 523 (Technische Regel für Gefahrstoffe 523) und im Tierschutzgesetz.

Die Vorschriften des Gesetzgebers sollen sicherstellen, dass die sach- und fachgerechte Schädlingsbekämpfung nur von ausgebildeten, erfahrenen Personen durchgeführt wird. Argumente für die Beauftragung eines Schädlingsbekämpfungs-Fachbetriebes liefern neben der Kompetenz auch die jahrelange praktische Erfahrung und die professionelle Ausstattung.

Schädlingsbestimmung
Können Schadorganismen nicht direkt vor Ort bestimmt werden, so ist die fachgerechte Bestimmung von Schädlingen im Fachbetrieb möglich. Aufgrund der Diagnose kann anschließend eine erfolgversprechende Bekämpfungsstrategie aufgestellt werden.

Gesundheitsschutz
Fachbetriebe bieten aktiven und vorbeugenden Gesundheitsschutz, denn aus der Praxis sind die Übertragungswege von Keimen, Bakterien und Viren bekannt.

Effizient, aber flexibel und sicher
Die Umsetzung einer Schädlingsbekämpfungsmaßnahme erfolgt nach dem IPM Prinzip und seinen Regeln:
  • Soviel wie nötig und so wenig wie möglich
  • Abwägen von physikalischer, biologischer und chemischer Bekämpfung
  • Wirkstoffe nur gezielt einzusetzen
  • Maßnahmen zur Prophylaxe durchzuführen und Empfehlungen weiterzugeben
Die ausgebildeten Schädlingsbekämpfer der Mitgliedsbetriebe des ÖSV gewährleisten das.
 

Was bedeutet HACCP?

Hazard Analysis Critical Control Point (deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte) ist ein System zur Vorbeugung. Es wurde entwickelt um die Sicherheit der Verbraucher beim Verzehr von Lebensmitteln zu gewährleisten.
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Was bedeutet IPM?

Integrated Pest Management beinhaltet die Abstimmung aller Maßnahmen zur Vorsorge oder während eines Schädlingsbefalls.
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Schlagzeilen

Ob in einem Restaurant sauber und hygienisch gearbeitet wird, das zeigt dem Restaurantbesucher die sogenannte Hygiene-Ampel. Grün zeigt hier gab´s keine, bzw. geringfügige Mängel, Gelb zeigt es gab kleine bis mittelschwere Mängel und Rot – upps – schwerwiegende Beanstandungen. Die Farbstreifen dokumentieren die drei letzten Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen.
Gut sichtbar neben dem Speisekartenaushang im Eingangsbereich oder im Verkaufsraum angebracht (Lieferbetriebe wie Pizza-Taxis sind gehalten die Bewertung im Internet zu veröffentlichen) soll diese Bekanntmachung für Vertrauen sorgen.